Diagnostik

Vor jeder sachgerechten Beratung steht eine intensive und differenzierte Diagnostik des jeweiligen Krankheitsbildes.

Diagnostik

Für eine individuell angepasste und erfolgreiche Therapie

Diagnostik

Vor jeder sachgerechten Beratung steht eine intensive und differenzierte Diagnostik des jeweiligen Krankheitsbildes. Nur so ist eine individuelle, den medizinischen und sozialen Bedingungen angepasste und erfolgreiche Therapie möglich.

Im Bereich der diagnostischen Verfahren stehen uns hierbei neben den üblichen Untersuchungsmethoden und der Anamneseerhebung auch die manualtherapeutische Funktionsanalyse und elektrophysiologische Diagnostik in unserer Praxis zu Verfügung. In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern wird dieses Angebot um zahlreiche, auch invasive diagnostische Möglichkeiten erweitert.

Nach Abschluß der Diagnostik entscheiden wir gemeinsam mit den Patienten über das zu diesem Zeitpunkt optimale Therapieverfahren. Nur durch einen engen Patient-Arzt-Kontakt sind wir in der Lage, die Therapie bei Bedarf an die geänderten Bedürfnisse der Patienten anzupassen. In der Regel erfolgt eine individuelle Betreuung unserer Patienten jeweils durch ein und denselben Arzt unserer Klinik.

Zu der Vorstellung sollten unbedingt Bilder der durchgeführten Schnittbilddiagnostik (CT/MRT) und der Röntgendiagnostik, am besten als Film oder Hardcopy, mitgebracht werden.

Krankheitsbilder

  • degenerative Erkrankung der Wirbelsäule
    Zu den degenerativen Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule zählen u. a. das Bandscheibenleiden (z. B.: Bandscheibenvorfall), die Einengung des Spinalkanals (Stenose), das Wirbelgleiten (Spondyloslisthesis) und die Verschleißerkrankung der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenksarthrose).
  • Trauma der Wirbelsäule und des Rückenmarks
    Den Verletzungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule geht meist eine mehr oder minder starke Gewalteinwirkung voraus, die mit einer solchen Kraft auf die Wirbelsäule einwirkt, dass diese ihr nicht standhalten kann und nachgibt / bricht. Dieses Nachgeben kann auch im Rahmen der altersbedingten Knochenerweichung (Osteoporose) auftreten. In einem solchen Fall bedarf es meist keiner großen Krafteinwirkung.
    Je nach Ausmaß der Krafteinwirkung kommt es zur Mitverletzung des Rückenmarks und / oder der Nervenstrukturen.
  • Tumoren der Wirbelsäule und des Rückenmarks
    Die tumorbedingten Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule haben ihren Ursprung entweder direkt in der Wirbelsäule, dem Rückenmark (z.B.: Gliome) und seinen Hüllstrukturen (z.B.: Menigeom, Neurinom) oder sind als Tochtergeschwulst bereits als eine Absiedlung (Metastase) von Tumoren zu sehen, die ihren ursprünglichen Sitz, an einem anderen Ort im Körper haben.
  • Entzündung der Wirbelsäule
    Die entzündlichen Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule befallen die Bandscheibe (Diszitis), den Wirbelkörper (Spondylitis), den Spinalkanal (z. B. als epiduraler Abszeß), die umgebenden Weichteile oder eine Kombination der Vorgenannten (z. B.: Spondylodiszitis).
  • chronische Schmerzsyndrome der Wirbelsäule

Bildgebende Diagnostik

Computertomografie
Die Computertomografie (CT) ist eine schnelle und nicht-invasive Untersuchung zur Diagnostik bei

  • intrakraniellen Blutungen, Infektionen, Tumoren, Fehlbildungen, Hirnkammererweiterung (Hydrozephalus) und Schädel-Hirn-Trauma
  • degenerativen oder verletzungsbedingten Wirbelsäulenerkrankungen.

Es handelt sich um ein auf einer rotierenden Röntgenuntersuchung basierendes Schnittbildverfahren. Die Messergebnisse werden computergestützt aufgearbeitet und liefern so sehr schnell eine hoch auflösende Darstellung von Schädel, Gehirn und Wirbelsäule.

Kontrastmittel-unterstützte Untersuchungen erbringen zusätzliche Informationen bei Tumorerkrankungen, Infektionen und zur Darstellung von Gefäßerkrankungen des Gehirns.

Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie)
Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine auf Magnetfeldern basierende, ebenfalls nicht-invasive Untersuchung, welche einen deutlich höheren Zeitbedarf hat und deshalb für Notfallsituationen eher ungeeignet ist. Die Domäne des MRT ist die Diagnostik folgender Erkrankungen:

  • bei Tumoren, Blutungen, Infektion und Fehlbildungen des ZNS (Zentrales Nervensystem, also Gehirn und Rückenmark)
  • der degenerativen oder verletzungsbedingten Wirbelsäulenerkrankungen unter besonderer Berücksichtigung des Rückenmarks und der Nervenwurzeln.

Die MRT-Untersuchung ist somit die Untersuchung der Wahl zur Darstellung des ZNS und seiner Erkrankungen. Die genaue anatomische Darstellung liefert wichtige Information zur Vorbereitung neurochirurgischer Eingriffe. Spezielle Untersuchungssequenzen liefern zusätzliche Informationen bei Durchblutungsstörungen des Gehirns, bei Tumorerkrankungen und bei Hirnwasserabflussstörungen.

Myelografie
Die Myelografie dient dazu, über eine Füllung des Wirbelkanals mit Kontrastmittel die vom Rückenmark ausgehenden Nervenwurzeln indirekt darzustellen. Bei der Myelografie wird Kontrastmittel über eine feine Punktion im Bereich der Lendenwirbelsäule in den Wirbelkanal gespritzt wird und anschließend eine Röntgenuntersuchung und eine CT-Untersuchung (siehe oben) durchgeführt. Diese Untersuchung dient zur Operations-Planung bei komplexeren Erkrankungen der Wirbelsäule.